Daran vermag auch die von ihr an ihren Ehemann verschickte Sprachnachricht vom 8. November 2019 nichts zu ändern. Hierbei schilderte sie zwar einen sexuellen Übergriff bzw. eine Vergewaltigung (auch wenn sie dies nicht explizit so benannt hat) durch den Beschuldigten. Es fällt allerdings auf, dass sie zunächst sagt, sie hoffe er (ihr Ehemann) sei jetzt nicht «irgendwie sauer». Sodann schilderte sie ihm, wie der Beschuldigte direkt auf ihre Abwehrversuche reagiert habe («Ich habe gesagt, er soll aufhören, weil ich das nicht möchte.