Weiter führt das Bundesgericht aus, im Zusammenhang mit Selbstmordgefahr seien die Beweisschwierigkeiten besonders gross. Die Rechtssicherheit verlange hier eine nochmals erhöhte Zurückhaltung. Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht in verschiedenen amtlich nicht veröffentlichten Entscheiden bestätigt. Dabei hat es einen Strafaufschub trotz – teilweiser erheblicher – Selbstmordgefahr durchwegs abgelehnt, da dieser jeweils mit geeigneten Massnahmen, insbesondere der Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik, begegnet werden konnte (Urteil des Bundesgerichts 6B_336/2017 vom 27. März 2017 E. 1.2 mit Hinweisen).