Entsprechend entfällt der strafrechtliche Schutz nicht schon bei jeder Fahrlässigkeit des Getäuschten, sondern einzig bei dessen Leichtfertigkeit. Die zum Ausschluss der Strafbarkeit des Täuschenden führende Opfermitverantwortung ist gemäss Bundesgericht schliesslich nur in Ausnahmefällen zu bejahen (vgl. etwa Urteile des BGer 6B_1299/2020 vom 20. Januar 2021 E. 2.3.2; 6B_572/2020 vom 8. Januar 2021 E. 3.2 f.; 6B_767/2019 vom 7. April 2020 E. 4.3.1 mit Verweis auf BGE 142 IV 153 E. 2.2.2). 10.3 Irrtum