Allerdings habe er seinen Kokainkonsum seit Anfang 2016 bereits deutlich reduziert (pag. 582 ff.). Es ist demnach aktenkundig belegt, dass der Beschuldigte zeitweise unter einer Kokainsucht gelitten hat, wobei diese offenbar vor Eintritt in die Therapie im Jahr 2016 am intensivsten war und danach eine längere Zeit der Abstinenz folgte. So gab der Beschuldigte selber an, erst im Oktober 2018 wieder mit dem Konsum von Kokain begonnen zu haben.