Ausserdem erscheint es unglaubhaft, dass er Angst gehabt habe. Hätte er tatsächlich Angst gehabt vor möglichen Konsequenzen bei Nichtvornahme der Lieferung, hätte er den ganzen Sack wie besprochen übergeben und nicht nur einen kleinen Teil. Es ist auch nicht davon auszugehen, dass er die Drogen in die Wohnung seiner Freundin brachte, um diese anschliessend der Polizei zu bringen. Hätte er die Polizei über die Drohungen oder die Lieferung informieren wollen, hätte er dies im Vorfeld oder dann sofort gemacht. Auch diese Aussagen erscheinen als blosse Schutzbehauptungen.