Ein Freispruch, wie von der Verteidigung beantragt (vgl. pag. 620), liesse sich somit nicht mit dem Gesetz vereinbaren und eine Strafbefreiung bliebe selbst bei Vorliegen solcher Gründe im Ermessen des Gerichts (BGE 109 IV 39 E. 4b S. 43; Urteile des Bundesgerichts 6B_1056/2020 vom 25. August 2021 E. 4.3.5; 6B_640/2008 vom 12. Februar 2009 E. 2.1; 6B_146/2007 vom 24. August 2007 E. 5, nicht publ. in: BGE 133 IV 293). Der Beschuldigte ist daher in Bestätigung des erstinstanzlichen Urteils der Beschimpfung, mehrfach begangen in der Zeit vom 19. Juli 2016 bis Mitte Oktober 2016 zum Nachteil der Privatklägerin, schuldig zu sprechen.