Sie hätten abgemacht, dass sie zu Hause bleibe und er arbeite. Der Sozialdienst habe sie dann nicht mehr unterstützt, beim Betreibungsamt aber hätten sie gesagt, feste Konkubinate würden erst ab fünf Jahren zählen. Deshalb habe sie ein halbes Jahr lang von null gelebt und er habe nichts gemacht. So habe sie zu klauen begonnen, damit sie Geld gehabt hätten zum Leben. Er habe ihr immer leere Versprechungen gemacht. Da sie seit dem Tod ihres Vaters extreme Verlustängste gehabt habe, habe sie alles gemacht, damit ihr Partner zufrieden gewesen sei (pag. 600 ff.). Aufgrund dieser Aussagen und Hintergründe muss die geltend gemachte finanzielle Not bis zu einem gewissen Grad relativiert werden.