Der Beschuldigte lebt noch nicht lange in der Schweiz und scheint hier nicht besonders integriert zu sein, bemüht sich aber, seiner Familie ein normales Leben zu bieten. Stärkere kulturelle Bindungen dürften mit seinem Heimatland, Afghanistan, bestehen zumal er die für die Entwicklung eines Menschen wichtigsten Jahre dort verbracht hat. Die Fremdenpolizei der Stadt Bern ging in ihrem Bericht vom 31. Juli 2018 (pag. 374 ff.) davon aus, dass der Beschuldigte im Herkunftsstaat zudem weiterhin über ein familiäres- und verwandtschaftliches Beziehungsnetz verfügt, das ihm erlauben würde, Fuss zu fassen.