Weiter ist zwar nicht ausgeschlossen, dass der Beschuldigte in den Philippinen nach der mehrjährigen Abwesenheit über kein familiäres und/oder soziales Netz mehr verfügt. Dieser Umstand lässt aber eine Rückkehr für sich allein nicht als zumutbar erscheinen. Eine Landesverweisung stellt für alle davon Betroffenen regelmässig eine massive Lebensumstellung dar. Der Aufbau einer neuen Existenz in einem allenfalls nicht gut bekannten Land bedeutet i.d.R. Jobsuche, Wohnungssuche, Sprachkurse sowie Aufbau eines neuen sozialen Netzwerks.