zum Ergebnis, dass sich grundsätzlich die gleichen Feststellungen wie 2014 und 2018 ergeben hätten. Die Beurteilung des Referenten und der KoFako würde sich in den zentralen Bereichen (diagnostische Einschätzung, Hypothesen zur Deliktdynamik, positiver Behandlungsverlauf vor allem nach 2007) nicht relevant unterscheiden. Allerdings werde der Dominanzfokus im Gesamtprofil der Risikofaktoren im Gegensatz zur KoFako als weniger zentral erachtet, weshalb dieser Problembereich auch im offenen Setting bearbeitet werden könne. Der Dominanzfokus sei allerdings für den Referenten – wie auch für den Therapeuten – plausibel und sollte im weiteren Verlauf bearbeitet werden.