Dem Bericht vom 3. Juni 2014 ist unter anderem zu entnehmen, dass der Beschuldigte finanzielle Sorgen gehabt und an chronischen Schlafstörungen gelitten habe, wegen seiner drei Kinder überlastet gewesen sei und zudem den Selbstmord seines Bruders im Februar 2013 zu verkraften gehabt habe (pag. 240 f.). Auch nach Abbruch der Therapie erachtete der Arzt den Beschuldigten «für geeignet, mithilfe einer Gesprächstherapie – auch ohne Medikamente – seine situativ und biografisch erklärbaren Gewaltphantasien zu kontrollieren und abzubauen» (pag. 241).