Sprich: mit dem Schlag habe er ihr zeigen wollen, dass sie sich betreffend die CHF 1'800.00 nicht aus der Affäre ziehen könne. Es gehe nämlich nicht, dass jemand Probleme mit Geld einfach «aussitze» (pag. 263 Z. 39 ff.). Er echauffierte sich sogar darüber, dass die Kammer den Vorfall vom 30. März 2018 nicht als Grund für seine Tat anerkennen wolle (vgl. pag. 260 Z. 20). Auch in seinen Einvernahmen vom 6. Juli 2018 und 21. November 2019 gab der Beschuldigte konstant, glaubhaft und dezidiert an, es sei ihm bei seiner Aktion am 2. Mai 2018 um die ihm am 30. März 2018 abhanden gekommenen CHF 1'800.00 gegangen.