Am 6. Februar 2019 wurde der Beschuldigte erneut bei der Staatsanwaltschaft befragt, wobei er wiederum eine von seinen früheren Aussagen abweichende Version der Geschehnisse schilderte. So erklärte er nunmehr, dass er bereits drei Stunden vor dem Streit in der Wohnung gewesen sei, obwohl er bei der letzten Einvernahme ausgesagt hatte, dass der Streit bei seinem Eintreffen in der Wohnung bereits im Gange gewesen sei (pag. 346, Z. 65 f.). Zum Messer sagte er wiederum aus, dass dieses bereits im Wohnzimmer auf dem Teller gelegen habe.