Es bleibe eigentlich fast nichts übrig. Auf Frage, warum er trotzdem Ware bestellt habe, obwohl er kein bzw. nicht genügend Geld gehabt habe, um diese zu bezahlen, führte der Beschuldigte aus, es sei mit der Zeit wie eine Sucht geworden. Es sei wie gratis und man komme in einen Kaufrausch. Die Sachen würden einem gefallen und dann schicke man sie nicht mehr zurück (pag. 126 Z. 420 ff.). Im Rahmen der staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 5. Mai 2017 sagte der Beschuldigte aus, er habe nie etwas bezahlen wollen. Er habe das nur weitergemacht, weil die Straf- und Zivilklägerin eine ganz miese Firma sei.