Zusammenfassend sei festzuhalten, dass bereits vor der mutmasslichen Vergewaltigung eine psychische Erkrankung im Sinne einer depressiven Störung bestanden habe. Der seit dem sexuellen Übergriff deutlich eskalierte Alkoholkonsum werde dabei im Sinne des leider inadäquaten Versuchs einer Selbstmedikation gesehen, ein Muster, das bei posttraumatischen Störungen häufig zu beobachten sei. Deutlich werde, dass es seit Herbst 2017 zu einer dramatischen Verschlechterung mit