BGE 124 I 6 E. 4b/bb S. 8 f., je m.w.H.). In der Lehre wird bisweilen die Auffassung vertreten, dass bei generell verbotenen Handlungen das Bruttoprinzip anzuwenden ist, während bei an sich rechtmässigem, nur in seiner konkreten Ausrichtung rechtswidrigem Verhalten das Nettoprinzip gelten soll (so PK-TRECHSEL/JEAN-RICHARD-DIT-BRESSEL, N 6d zu Art. 70 StGB). Demgegenüber propagiert SCHOLL die Anwendung des Nettoprinzips (SCHOLL, in: Ackermann Jürg-Beat, Kommentar, Kriminelles Vermögen, Kriminelle Organisationen, Zürich 2018, N 103 ff. zu Art. 71 StGB).