Wenngleich der Wortlaut von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB nicht ausdrücklich eine Schädigung des Treugebers verlangt, ist in der Lehre und der Rechtsprechung anerkannt, dass der Vermögensschaden ein ungeschriebenes Tatbestandselement darstellt (siehe Urteile des Bundesgerichts 6B_308/2012 vom 4. Februar 2013 E. 2.2 und 6P.46/2004 vom 11. August 2004 E. 3.2; BSK-NIGGLI/RIEDO, N 110 zu Art. 138 StGB; TRECHSEL/CRAMERI, in: Pieth Mark/Trechsel Stefan, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, 3. Aufl., Zürich/St. Gallen 2018, N 17 zu Art. 138 StGB [nachfolgend zit. als PK-BEARBEITER/IN, N … zu Art.