Der Veruntreuung nach Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB macht sich strafbar, wer ihm anvertraute Vermögenswerte unrechtmässig in seinem oder eines anderen Nutzen verwendet (sog. Vermögensveruntreuung). 2.2.1 Objektiver Tatbestand Tatobjekt im Sinne der erwähnten Ausführungsvariante sind anvertraute Vermögenswerte. Unter den Begriff der Vermögenswerte sind jegliche Vermögensbestandteile zu subsumieren, mit Ausschluss der fremden Sachen. Diese fallen unter Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB (NIGGLI/RIEDO, in: Niggli Marcel Alexander/Wiprächtiger Hans, Basler Kommentar zum Strafrecht, Bd. I, 4. Aufl., Basel 2019, N 32 zu Art. 138 StGB [nachfolgend zit.