Auf die 30 Opfer wurde jeweils ein nicht unerheblicher Druck ausgeübt, der sie in ihrer sexuellen Selbstbestimmung beeinträchtigte. Die 30 Taten spielten sich in dieser Hinsicht alle in etwa gleich ab (gleiches Schuldenmodell, gleiche Lebens- und Arbeitsbedingungen, gleicher Tatbeitrag der Beschuldigten, etc.). Die Opfer litten unter einem Klima der Überwachung, Kontrolle und Angst. Über ihre Einnahmen wurde Buch geführt. Sie durften das Bordell in der Regel nicht alleine verlassen. Sie verfügten über keinerlei Freizeit, sondern mussten 24 Stunden 7 Tage die Woche zur Verfügung stehen.