Die Beschuldigte ging äusserst professionell vor. Sie wusste genau, auf was sie bei der Visumsbeschaffung achten musste, fälschte die entsprechenden Belege und machte die notwendigen Falschangaben. Sie verfügte über etliche Kontakte zu Sexstudios in der Schweiz und war Dreh- und Angelpunkt im Milieu. Sie verfügte über eine Vielzahl von Mobiltelefonen und wechselte diese immer wieder, um möglichst keine Spuren zu hinterlassen. Das grosse Ausmass an Planung und Professionalität zeugt von einer hohen kriminellen Energie, mit der die Beschuldigte vorging.