Entsprechend machten sie den Opfern Angst vor der Polizei: Sie gaben den Opfern an, sie würden nach Thailand zurückgeschickt, wenn sie von der Polizei erwischt würden, und wiesen sie an, sich in vorbereiteten Verstecken zu verkriechen, sollte die Polizei auftauchen. Abgesehen von den Bordellbetreiberinnen und den anderen Sexarbeiterinnen kannten die Opfer niemanden in der Schweiz, hatten keinerlei Geld und sprachen auch nicht die Ortssprache. Sie hätten daher beispielsweise keine Möglichkeit gehabt, ein Rückflugticket nach Thailand zu buchen.