Die Beschuldigte betrieb den Menschenhandel nach der Art eines Berufes. Sie auferlegte den Opfern jeweils Schulden in Höhe von CHF 25‘000.00 – 30‘000.00, die diese alsdann in der Schweiz in der Prostitution abarbeiten mussten. Nachgewiesen werden konnten der Beschuldigten Einnahmen von gut über CHF 600‘000.00. Sie finanzierte damit nicht nur den Lebensunterhalt für sich und ihre Familie, sondern gönnte sich auch diverse luxuriöse Markenartikel wie Rolex- Armbanduhren, Gucci-Portemonnaies und Swarovski-Armbänder, die bei ihrer Anhaltung sichergestellt werden konnten. Sie betrieb den Menschenhandel über rund fünf Jahre hinweg und an insgesamt 78 Opfern. Ihr Vorgehen war gewerbsmässig.