74 So hatten die Opfer namentlich fehlerhafte Vorstellungen über die tatsächliche Höhe der Schulden, ihr Einkommen in der Schweiz, die Legalität ihres Aufenthaltsund Arbeitsstatuses, die von ihnen verlangte Verfügbarkeit für sexuelle Dienstleistungen während 24 Stunden pro Tag, das ihren Familien zukommende Geld, die Platzverhältnisse in der Bordellen oder die Kosten für Essen und Internetinserate. Einige wussten nicht einmal, dass sie in der Schweiz der Prostitution nachgehen würden.