Die Beschuldigte organisierte für die Opfer der Gruppe 1 («Paradefälle») die Reise in die Schweiz und vermittelte sie an hiesige Bordelle, wo sie im Modus 50/50 Schulden in Höhe von bis zu CHF 30‘000.00 in der Prostitution abarbeiten mussten (einlässlich dazu die Vorinstanz, vgl. E. 6.4.1 hiervor, weshalb vorliegend auf eine ausführliche Darstellung verzichtet wird). Die Opfer stammten allesamt entweder aus ärmlichen Verhältnissen und/oder hatten viele Schulden in Thailand. Sie waren daher dringend auf Geld angewiesen. Dies war der Grund, weshalb sie sich mit der Beschuldigten in Kontakt setzten.