Sie habe gedacht, dass in diesem Fall zwei Stunden schon viel seien und sie davon viel nach Hause schicken könne. Weiter sei ihr gesagt worden, dass Essen und Trinken gratis sei (pag. 9‘021 Z. 187 ff.; pag. 9‘070 Z. 230 ff.). Sie habe daher einfach gedacht, sie komme in die Schweiz, um Geld zu verdienen und dieses dann nach Hause zu schicken. Weiter sei die Annahme gewesen, dass Essen und Trinken gratis sei und sie alles Geld nach Hause schicken könne. Dem sei aber nicht so gewesen. Sie habe alles bezahlen müssen: Miete, Essen, Wohnen. Und von dem Geld, welches sie verdient habe, habe sie die Hälfte abgeben müs-