zuerst habe sie sexuelle Diensteistungen anbieten müssen und erst danach habe sie noch massieren dürfen. Sie habe nach ihrer Ankunft denn auch zunächst abgelehnt, Freier zu bedienen, habe es schlussendlich aber doch getan, da sich durch die Reiseorganisation ihre Schulden erhöht hätten. Sie hätte zudem auch gar kein Geld gehabt, um nach Thailand zurückzukehren (pag. 9‘020 Z. 135 ff.; pag. 9‘021 Z. 187 ff.; pag. 9‘078 Z. 519 ff.). I.________ gab weiter an, ihr sei vor ihrer Abreise gesagt worden, sie würde (nach der Aufteilung 50/50) pro Stunde CHF 50.00 verdienen. Sie habe gedacht, dass in diesem Fall zwei Stunden schon viel seien und sie davon viel nach Hause schicken könne.