Da ihr aber gesagt worden sei, sie müsse das machen, und da sie keinen Rappen Geld bei sich gehabt habe, habe sie sich fügen müssen. Sie sei nicht weggelaufen, da sie nicht gewusst habe wohin, kein Geld gehabt habe, kein Deutsch gesprochen habe und auch nicht gewusst habe, wo sie hätte Hilfe holen können. Sie habe sich schrecklich gefühlt, aber sie habe einfach gemusst, um zu überleben, ansonsten wäre sie nicht geblieben (pag. 3‘488 Z. 407 ff.). Ihr wurde gesagt, dass sie in der Schweiz [im Service] in einem Monat ziemlich gutes Geld verdienen und auch ein gutes Trinkgeld erhalten würde, monatlich nach allen Abzügen etwa