Ein zweites Mal habe sie aber nicht nach Singapur gehen können, weshalb sie angefangen habe, in Thailand als Prostitutierte zu arbeiten. Ein Transvestit habe ihr dann gesagt, sie soll doch mal versuchen, in die Schweiz zu gehen. Die Schulden von CHF 30‘000.00 habe sie schliesslich akzeptiert, weil sie keinen anderen Weg gehabt habe. Sie hätte ja nicht ewig nach Singapur oder Malaysia zurückgehen können und in Thailand selber sei es schwierig gewesen, Geld zu verdienen. Deshalb habe sie gedacht, sie müsse einverstanden sein und habe nichts anderes wählen können. Vor dem Abflug habe sie geweint und mit ihrer Mutter telefoniert. Auch ihre Mutter habe geweint.