Die Opfer seien somit verpflichtet gewesen, die horrenden Schulden abzuarbeiten. Zudem seien sie dringend auf Geld für ihre Familien und damit auf den Arbeitsplatz im Studio angewiesen gewesen. Der bezweckten Ausbeutung habe weiter gedient, dass ihr ausländerrechtlicher Status es den Opfern verunmöglichen würde, einer rechtmässigen Arbeit nachzugehen; die illegale Prostitution habe ihre einzige Einnahmequelle bedeutet. Dass die Opfer keine Landessprache beherrscht hätten und sich örtlich sowie bezüglich der hiesigen Gepflogenheiten nicht ausgekannt hätten, habe ihre Position zusätzlich geschwächt.