Die bezweckte sexuelle Ausbeutung habe im Profit bestanden, den die Beschuldigte sowie die Bordellbetreiberinnen aus der Prostitution der 88 Opfer zu ziehen beabsichtigt hätten und der aufgrund der im Modus 50/50 abzuzahlenden Schulden von bis zu CHF 30‘000.00 massiv gewesen sei. Die Ausbeutung habe verstärkt werden sollen durch die geltenden Arbeits- und Lebensbedingungen in den Studios, welche die Autonomie in der Prostitutionsausübung und die persönliche Freiheit der Opfer stark eingeschränkt habe.