Zudem hätten sie selber und/oder ihre Eltern Schulden gehabt, für deren Abzahlung sie als Töchter mitverantwortlich gewesen seien. Die in Thailand erzielten Einkünfte hätten für den Lebensunterhalt der Opfer und deren Familienangehörige nicht ausgereicht. Die bezweckte sexuelle Ausbeutung habe im Profit bestanden, den die Beschuldigte sowie die Bordellbetreiberinnen aus der Prostitution der 88 Opfer zu ziehen beabsichtigt hätten und der aufgrund der im Modus 50/50 abzuzahlenden Schulden von bis zu CHF 30‘000.00 massiv gewesen sei.