Darüber hinaus hätten sie jedoch höchstens rudimentäre Kenntnisse der Arbeits- und Lebensbedingungen gehabt. Namentlich hätten sie i.d.R. erst nach Ankunft im Studio erfahren, dass ihre Einkünfte im Modus 50/50 aufgeteilt würden. Auch weitere Einzelheiten seien ihnen regelmässig verschwiegen worden, wie z.B. die Zahlungspflicht für die Kosten fürs Essen (CHF 100.00 pro Woche) oder das Internetinserat (CHF 400.00 pro Monat), den illegalen Aufenthaltsstatus und die fehlende Berechtigung zur Erwerbstätigkeit, wie die Prostitutionstätigkeit ausgestaltet gewesen sei, der Wohnort und die Wohnsituation.