Des Weiteren wurde bei der Auswertung der sichergestellten Mobiltelefone eine enorme Anzahl von Chat-Nachrichten entdeckt. Diese waren allesamt in Thailändisch verfasst und konnten daher nur mit einer Übersetzerin ausgewertet werden. Anfänglich wurden sämtliche Chatverbindungen nach fallrelevanten Bildern durchsucht. Aufgrund der verwendeten Pseudonyme (Chat-ID) konnten zu Beginn keine Rückschlüsse auf die Identität der einzelnen Chatpartner gemacht werden. Durch zunehmende Fallkenntnisse konnten schlussendlich 40 Chats mutmasslichen Opfern zugewiesen werden. Die Inhalte der ausgewerteten Chats passten grösstenteils mit den polizeilichen Kenntnissen und Drittaussagen zusammen.