mit weiteren Hinweisen). Nach LUDEWIG/BAUMER/TAVOR ist dafür im Einzelnen zu untersuchen, ob der Privatkläger in der Lage ist - einen konkreten Sachverhalt zuverlässig wahrzunehmen; - diesen Sachverhalt zwischen Geschehen und Befragung im Gedächtnis zu behalten; - ob er ferner über ein ausreichendes Sprachverständnis für die Befragung und Ausdrucksfähigkeit für die Schilderung des Ereignisses verfügt; - ein ausreichendes Mass an Kontrollmöglichkeiten gegenüber Suggestiveinflüssen hat; - tatsächlich Erlebtes von Phantasievorstellungen unterscheiden kann. Der Privatkläger leidet seit mindestens 2009 an einer paranoiden Schizophrenie mit unvollständiger Remission.