Allein diese nicht spontanen und nicht tatnächsten Erstaussagen des Beschuldigten sind für sich genommen wenig bis gar nicht glaubhaft, widersprüchlich und teilweise nicht nachvollziehbar. Vielmehr müssen gerade die Beteuerungen zum eigentlichen Kerngeschehen, wonach die Provokationen und das Aggressionspotenzial vom Privatkläger ausgegangen seien und er diesem bloss kontrolliert-dosiert einen linken Haken ins Gesicht versetzt und ansonsten nur zwei bis drei Kicks gegen dessen Beine verpasst habe sowie von sich aus vom Privatkläger abgelassen habe, als klare Schutzbehauptungen abgetan werden.