Beim in Frage stehenden Vorfall handelte es sich zudem um ein dynamisches Geschehen und der Beschuldigte konnte unmöglich zielen, wo und wie genau er die Gruppe von Personen treffen wird, insbesondere auch angesichts der Streuwirkung der Schrotflinte. Er war in der fraglichen Nacht und besonders, nachdem ihm mit einer Mistgabel die Hand durchstochen wurde, emotional aufgewühlt («Das ging im Affekt», pag. 773 Z. 21; «Es gehen viele Emotionen durch den Kopf», pag. 775 Z. 13 f.; «Wir waren alle sehr geschockt», pag. 170 Z. 234), was eine kontrollierte Schussabgabe zusätzlich verunmöglichte.