172ter Abs. 1 aStGB). Der Grenzwert für die Annahme eines «geringen Vermögenswertes» wurde vom Bundesgericht in BGE 121 IV 268 auf CHF 300.00 festgesetzt, ebenso für den «geringen Schaden» in BGE 123 IV 119. Entscheidend für die Bestimmung des Werts ist die subjektive Seite, mithin also die Vorstellung des Täters betreffend den Wert (BGE 122 IV 159, 123 IV 119, 123 IV 156, 123 IV 199 [die beiden letztgenannten Entscheide zum Vorsatz von Taschendieben], Geringfügigkeit bei Portemonnaiediebstahl jedoch bejaht in BGer 6B_323/2010 vom 23. Juni 2010, E. 3.1).