Aus den entsprechenden Therapieberichten gehe hervor, dass er massive Fortschritte gemacht habe. Dabei treffe es zwar zu, dass er seit Juli 2018 an einigen Therapiesitzungen nicht teilgenommen habe. Der Grund hierfür liege aber nicht in einer Verweigerungshaltung, sondern darin, dass er gesundheitlich angeschlagen gewesen sei. Er wisse inzwischen genau, unter welcher Krankheit er bei den Taten gelitten und welche Symptome diese ausgelöst hätten. Durch dieses Wissen und die Auseinandersetzung habe er gelernt, mit seiner schweren paranoiden Schizophrenie umzugehen.