Die Kammer verkennt nicht, dass die finanzielle Situation der Beschuldigten sehr angespannt ist. Eine ausnahmsweise Unterschreitung des regulären Minimums rechtfertigt sich im vorliegenden Fall allerdings noch nicht (vgl. beispielhaft Urteile des Bundesgerichts 6B_ 689/2010 und 690/2010 vom 25. Oktober 2010 E. 6.3; 6B_610/2009 vom 13. Juli 2010 E. 1.5; 6B_988/2017 vom 26. Februar 2018 E. 2.4; vgl. auch Urteile des Obergerichts des Kantons Bern SK 2014 105 vom 12. März 2015; SK 2014 295 vom 15. Juni 2015; SK 18 50 vom 15. August 2018). Damit ist der Tagessatz auf CHF 30.00 festzusetzen.