Dabei erachtete sie als Risikofaktoren das beim Beschuldigten vorliegende Störungsbild der dissozialen und emotionalen Instabilität, einen erneuten Suchtmittelkonsum, eine niedrige Affektregulation, eine erhöhte Aggressionsbereitschaft, eine Rückkehr in ein deliktförderndes Milieu sowie das Vorliegen einer Strukturund Haltlosigkeit. Den vorliegenden Risikofaktoren könne mit Aufrechterhaltung eines betreuten und strukturierten Settings sowie mit Fortführung der therapeutischen Arbeit entgegengewirkt werden.