Zusammenfassend lässt sich dem Bericht entnehmen, dass sich das Risiko für Raubdelikte verringert habe. Dem Beschuldigten sei es im Berichtszeitraum gelungen, sich immer wieder am Ziel einer prosozialen Zukunftsperspektive zu orientieren und sich mit seinen Risikoeigenschaften auseinanderzusetzen. Im aktuellen Risiko für Gewaltdelikte (allgemein) würden sich im Vergleich zum letzten Jahresbericht noch keine Veränderungen abzeichnen. Dies hänge damit zusammen, dass bei der besagten Deliktsdynamik neben der Dissozialität die Risikoeigenschaften «wutgeprägte Aggressivität» und «Trauma Problematik», welche eine hohe affektive Komponente aufweisen, eine zentrale Rollen spielen würden.