sie von ihrem Freund ganz offensichtlich angelogen worden sei. Darauf führte die Beschuldigte aus, dass es ganz so aussehe. Vielleicht sei es aber auch ihre Schuld gewesen, dass sie nicht nachgehakt habe. Sie sei von der Annahme ausgegangen, dass die Aussagen der Wahrheit entsprechen würden. Es sei ihr auch klar, dass ein Visum und ein Traveldocument nicht so viel Geld kosten würden, das hätte sie eigentlich misstrauisch machen sollen (pag. 355 Rz. 155 ff.). Sie habe das Geld aber nicht für einen anderen Zweck nach Israel geschickt. Im Vordergrund sei immer gewesen, dass die Sperre aufgehoben werde.