Er gibt an, er habe versucht, sich die Grenzen zu merken und habe diese auch in der Therapie erarbeiten dürfen, was aber nicht den Aussagen der behandelnden Therapeutin entspricht, da sie immer noch keinen Zugang zu seinen sexuellen Fantasien hat (pag. 2319). Auch trotz der dem Beschuldigten vorgelegten Berichte fokussiert er sich offenbar auf seine «Opferrolle», weshalb er angab, dass sich die Therapie aufgrund seiner Vergangenheit noch in der Anfangsphase befinde und die sexuellen Missbräuche als Kurzschlussreaktionen aus Überforderung, Stress und dem ganzen «Ghetto» entstanden seien (pag.