Der Therapieverlaufsbericht vom 8. November 2019 bestätigt dieses Bild. Der Beschuldigte habe von Beginn an die Motivation gezeigt, an therapie- bzw. risikorelevanten Themen zu arbeiten, wobei er im therapeutischen Kontext wiederholt in eine ausgeprägte Opferhaltung mit Hilflosigkeitsgefühlen gefallen sei. Er sei teilweise so sehr mit «Nebenschauplätzen» beschäftigt gewesen, dass es kaum möglich gewesen sei, an therapierelevanten Themen zu arbeiten und er habe in Konfliktsituationen gar eine unangepasste Anspruchshaltung gezeigt (pag.