Aktuell hätten seine kognitiven Verzerrungen in den Einzelsitzungen noch nicht therapeutisch bearbeitet werden können. Zu seinen sexuellen Fantasien bestehe zurzeit kaum Zugang. Des Weiteren habe der Beschuldigte seine Delikte in Zusammenhang mit eigenen Missbrauchserfahrungen gebracht, die er als 14jähriger erlebt habe. Im Einzelgespräch habe er erneut starke Wut auf den damaligen Täter verspürt, welchem er selbst hilf- und schutzlos ausgeliefert gewesen sei. Der Beschuldigte befinde sich noch in der Anfangsphase der Therapie. Die Motivation, störungs-und deliktorientierte therapeutische Arbeit zu leisten, sei vorhanden.