Es sei ihm tendenziell schwergefallen, seine innere Gedankenwelt, die ihn beschäftigte und die damit verbundenen starken Emotionen in den Einzelsitzungen mitzuteilen. Im Therapieverlauf seien die in der Kindheit erworbenen Verhaltensmuster und spezifischen deliktrelevanten Verhaltensmuster im Modus-Modell der Schematherapie abgebildet worden. Durch Lernwiederholung habe der Beschuldigte immer bewusster Bezüge zu seinem maladaptiven Verhaltensmuster im Vollzugsalltag herstellen können. Bisher sei es ihm aber nur bedingt gelungen, sein Verhalten zu verändern.