In der therapeutischen Auseinandersetzung mit der pädosexuellen Affinität sei aufgezeigt worden, dass der Beschuldigte auffällige, Grenzüberschreitungen begünstigende Beziehungsgestaltungsmuster Kindern gegenüber aufweise. Obwohl der Beschuldigte seine sexuelle Präferenz schwerpunktmässig auf gleichaltrige Frauen bezogen habe, sei er mit der Möglichkeit einer pädosexuellen Affinität und somit der Diagnose einer Pädophilie konfrontiert worden, welche ihm jedoch bis zum Ende des Behandlungszeitraums nicht bewusst zugänglich gewesen sei.