Es sei deshalb von hoher Relevanz, im Rahmen einer Therapie allfällige sexuell deviante Fantasien zu erfragen und die deliktrelevanten motivationalen Gründe des Zufügens von Stichverletzungen zu eruieren. Weiter sei davon auszugehen, dass sich der therapeutische Zugang zum Beschuldigten schwierig gestalten und sehr viel Zeit in Anspruch nehmen werde (pag. 1367). Das Risikopotenzial wird schliesslich als „sehr hoch“ eingestuft (pag. 1372).