Die Nester sowie die weiteren Überreste am Boden räumte der Beschuldigte nach seiner Tathandlung weg. Die durch den Wildhüter erstellten Fotografien zeigen, dass am Folgetag des Tatgeschehens zerbrochene Saatkräheneier unter der fraglichen Platane (am Boden und auf einem Tisch) gelegen haben. Auf den Fotos sind auch Teile von Saatkrähennestern ersichtlich. Zwischen dem Entfernen der Nester durch den Beschuldigten und der Dokumentation durch den Wildhüter liegen etwa 19.5 Stunden. Mithin waren auf der Platane einzelne Saatkrähen bereits am Brüten.