Zusammenfassend hält die Kammer somit fest, dass der Beschuldigte erst ab der Hafteröffnungseinvernahme vom 19. April 2017, mithin erst bei der vierten Gelegenheit und damit verspätet, seine angebliche Spiel- und Wettsucht erstmals erwähnte, seine diesbezüglichen Angaben aber oberflächlich blieben und er im Widerspruch dazu auch immer wieder, jedoch wesentlich glaubhafter betonte, gewettet zu haben, um mit den erhofften Gewinnen dringende Schulden zurückzahlen zu können. Insbesondere aber gab er auch explizit an, das Wetten bereits vor seiner Verhaftung minimiert bzw. ganz damit aufgehört und es schliesslich während der Untersuchungshaft keineswegs vermisst zu haben.